dnak > 199@33uuu92 <

"Einige meiner besten Freunde sind Fremde"

Einblicke in antirassistische Praxis nach dem Fall der Berliner Mauer anhand einer etwas zufälligen Auswahl von Plakaten und Agitationsmaterial.

Februar und März 2013 Montag bis Freitag ab 16.00 Uhr

Irving-Zola-Haus, Ohlauer Str. 21, 10999 Berlin

  1. Wintersemester 1990/91 Antirassisches Zentrum - Besetzung des Mathegebäudes der TU Berlin
  2. November 1992 8.11. - Die "Heuchlerdemo" Lustgarten, Berlin
  3. April 1993, Flughafen Schönefeld
  4. Mai Abschiebegefängnis Grünau
  5. Grenzcamp

//D-N-A-K.TK/ 2013

"ich benötige einen schlepper!" Plakat A2 Offset-Druck

Rothenburg (Neisse), Grenzcamp 24. Juli - 2. August 1998

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre konsolidierten sich die antirassistischen Gruppen in der bundesweiten Kampagne kein mensch ist illegal, bauten professionell organisierte Strukturen auf und verstetigten ihre Arbeit mit den seit 1998 jährlich stattfindenen "Grenzcamps" an Brennpunkten der Abschiebepraxis.

"Schwarz-Rot-Gold" Plakat A2, Einfarb-Offset-Druck

Um 1990

Politisch-theoretisch und auch durch militante Aktionen war die antirassistische Arbeit der 1990er Jahre im Jahrzehnt zuvor von der radikalen Linken, feministischen Gruppen und den revolutionären Zellen, vorbereitet worden. Mit dem Anschluß der DDR eskalierte die Situation derart, daß sich die politische Basis der Bewegung stark verbreiterte, neue Koalitionen entstanden und verstärkt in Gesellschaft und Politik einwirken konnten.

 
Suche
edit / Home