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Einladung zu unserem Treffen

Dienstag 1.3.2011 um 18.ooh in der MedienGalerie

Noch ein konfliktreiche Beziehung: Feminismus und Grundeinkommen

Es hat fast etwas von der Tragik unabänderlicher Generationenkonflikte: VertreterInnen der älteren sozialen Bewegungen fühlen sich bedrängt, reagieren oft ablehnend und mit Unverständnis auf die Regungen junger Sprosse wie dem des bedingungslosen Grundeinkommens. "Es ist eine fast imperialistische Bewegung" bekundet etwa Frigga Haug über die Art und Weise, wie sich das bGE in vielen Diskussionen aufdrängt. Spiegelbildlich weigern sich in ihrem jugendlich begeisterten Überschwang all zu oft deren Anhänger, plausible Einwände oder gar wohlwohlende Kritiken zur Kenntnis zu nehmen und zu beherzigen. Dabei hat der feministische Diskurs in dieser Hinsicht - und das ist leider fast ein Alleinstellungsmerkmal etwa gegenüber marxistischen Epigonen - einiges zu bieten. Und DAS wollen wir an diesem Abend zusammentragen und besprechen.

1.Zusammentragen - mehrere kurze Input-Referate: Alle Anwesenden sind eingeladen, sich vorzubereiten, um aus Quellen feministischer Theoriebildung einen sie interessierenden Aspekt feministischer Kritik am Grundeinkommen vorzustellen, die zu Grunde liegenden Motive zu erläutern und die Bedeutung des Einwands einer Würdigung zu unterziehen.

Einige Stichworte:

  • Herdprämie Grundeinkommen
  • Liebe, Sorge, Zeit & Geld
  • Männerfrage und Grundeinkommen (mk)
  • Zementierung traditioneller Rollenverteilungen

2. Besprechen - Im Anschluß daran möchten wir mit allen Beteiligten über diese Kritiken diskutieren.

2a. Möglicherweise lassen sich hier und da auch schon tragfähige Gegenkritiken formulieren...

Not ladies only :-)


Literaturtips:

 
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