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#BER Berliner Eltern Reichts!!!

Kurz vor Weihnachten ist an unserer Schule zu unserer großen Bestürzung plötzlich eine Erzieherin verstorben. Sie hinterläßt eine schmerzliche Lücke.

Zur Zeit sammeln wir in der Schule Unterschriften zu unserem Offenen Brief. Unterschreibt bitte ALLE!

Weitere Verzögerungstaktik der Behörden

Erziehermangel an der Rosa-Parks-Grundschule immer noch nicht behoben

In Sachen Erziehermangel an der Rosa-Parks-Grundschule hat sich leider von seiten der zuständigen Behörden oder aus der Politik bisher nichts ergeben. Auf unseren Protestbrief hin haben immerhin einige Journalisten angerufen, um sich über die Situation zu erkundigen. Unser Schulleiter Hr. Hänel hat diese Anfragen dann an die regionale Schulaufsicht und die Pressestelle der Senatsverwaltung verwiesen. Dann hat sich die Senatsverwaltung über angeblich unrichtige Behauptungen in unserem Brief beklagt und Hr. Hänel hat wie folgt geantwortet:

  1. Wir hätten rechnerisch nicht 3 Stellen, sondern nur 2,4 Bedarf. Diese Erbsenzählerei ändert natürlich nichts an der Tatsache des dramatischen Bedarfes und berücksichtigt im Übrigen auch nicht, den inzwischen erhöhten Bedarf durch Beantragung und Genehmigung von erhöhtem Betreuungsbedarf für ein weiteres Kind.
  2. Frau Schwintkowski geht durch die sukzessive Verschiebung des Renteneintrittsalters tatsächlich erst zum 1.6. in Rente, wird aber wegen Urlaubsanspruch und Abgeltung der angesparten Tage auf dem Arbeitszeitkonto am 23. März ihren letzten Arbeitstag haben.
  3. Gab es weitere Kritik wegen angeblicher Aussagen, die wir jedoch nicht gemacht haben.“

Bisher also nur Ausweichen und Verzögern seitens der Behörden! Zur Sache rein gar nichts. Hr. Hänel hat uns ebenfalls mitgeteilt, daß er nach wie vor nichts über einen Termin für Ersatzeinstellungen neuer Erzieher weiß.

Es ist ein Skandal, daß es nicht mal einen Zeitplan für das weitere Vorgehen der verantwortlichen Behörden in dieser Angelegenheit gibt oder einfach nicht mitgeteilt wird. Den dann – endlich – erfolgten sog. „Zwischenbescheid“ der Senatsverwaltung, vertreten von Frau Spieler, der uns gestern erreichte, kann man nur mit Sarkasmus zur Kenntnis nehmen. Dort heißt es wörtlich: „Die Bearbeitung wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Ich bitte um Verständnis.“ Unser Verständnis ist ausgeschöpft. Schluß mit der Hinhaltetaktik – wir erwarten Tatsachen, und zwar jetzt!

Erik Porath, Elternvertreter der Klasse 3a

 
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