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Stadtteilladen Zielona Gora

Roter Abend


Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten?

- Ein Versuch kommunistischer Selbstkritik -

Wer versucht, die quälenden, schinderischen gesellschaftlichen Verhältnisse umzuwälzen, wird Fehler machen. Wer jedoch den Fehler begeht, wirkliche Bewegung - bereits von Anderen ins Werk gesetzte Umwälzungen - zu ignorieren, nur weil sie nicht auf dem Fahrplan standen, dessen Gesellschaftsanalyse gerinnt zu Ideologie. Er selbst findet sich, wenn nicht gleich auf dem Misthaufen der Geschichte, so doch zumindest auf einem Sackbahnhof der Geschichte wieder.

Konkret: Wir diskutieren an diesem roten Abend mit Euch und eingeladenen Genossen die Frage, ob wir politische Bewegungen der zurückliegenden 40 Jahre ohne Rücksicht auf Verluste an theoretischem Balast und die Mühsahlen des Umlernens noch einmal radikal anders bewerten müssen: Zum Beispiel den Feminismus, die moderne Frauenbewegung seit 1968, und zwar als wirk-liche Avantgarde im kommunistischen Sinne?


2 Dollpunkte: "1968 war da was?" und "Die Linke IST dem Feminismus doch gerecht geworden!"

"1968"

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Guerilla - KP - Langer Marsch durch die Institutionen - Sexwelle - Kinderläden - Gesprächsgruppen - Film - Musik - Happening - Sekten

antiautoritär - autoritär

Antagonistisch - Rekuperation - Leib - Leben - Kultur - Wahnsinn


Überschrift für den Abend aus:

http://mphase.tumblr.com/post/18208954434/proletarische-revolutionen-kritisieren-bestandig

Dieser Charakterisierung proletarischer Revolutionen ist übrigens noch eine der bürgerlichen Revolutionen vorangestellt. Die sind danach aber vergleichsweise langweilig in ihrer Verlaufsform...

Längst bedeutungslose Ideologie des 19.Jahrhunderts, Lyrik?

Meine NEIN, sonst würde ich euch nicht damit kommen.

Ein wenig Exegese:

  • Revolutionen können Versuche seine, voller Halbheiten, Schwächen und Erbärmlichkeiten
  • Tröstlich: Unsere Erbärmlichkeiten, so es sie denn gegeben hat - waren dennoch revolutionäre Erbärmlichkeiten
  • Die Revolution übt Selbstkritik
    • reflexiv?
      • revolutioniert sich selbst?
        • wo sind da die Grenzen?

Wie sah die feministische Selbstkritik der Revolution konkret aus?

Anja Meulenbelt: feminismus und sozialismus

Schluß: Katrin Roenicke

 
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