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Elternratschlag und abgeänderter Protestspaziergang

Für Donnerstag Vormittag hatten wir Eltern der ROSA-PARKS-SCHULE zu einen Protestspaziergang zum Schulsenat mobilisiert. Da sich im Laufe der Woche die Situation sehr dynamisch weiter entwickelt hatte, versammelten wir uns am Morgen zunächst im Elterncafé, um über unser weiteres Vorgehen zu beraten.

Es hatten zwischenzeitlich zwei Bewerbungsgespräche stattgefunden, worauf bereits am Montag ein neuer Erzieher seinen Dienst an der Schule angetreten hatte. Außerdem schlug ein Besuch der Schulinspektion am folgenden Tag unter Personal und Eltern erhebliche Wellen.

Über den Stand des Verfahrens informierte uns zunächst Herr Hänel und Elternvertreter berichteten von ihren Bemühungen, der Gerüchteküche durch Rücksprachen mit der Schulaufsicht und tragfähige Informationen aus erster Hand entgegen zu wirken.

Im wirklichen Leben ist durch die zusätzliche Kraft der Notstand im Freizeitbereich noch bei weitem nicht behoben, aber nach den für die Behörden maßgeblichen "Zuteilungszahlen" ist die Schule sogar mit einer halben Erzieherstelle überausgestattet, sodaß sich weitere Forderungen gegen den generellen Bemessungsrahmen auf Landesebene richten müsste, was ein Politikum erheblich größeren Kalibers darstellt. Da zudem im Mai das nächste "Erzieher-Casting" geplant ist, kamen wir daher überein, einstweilen keine neuen Forderungen zu stellen.

Um jedoch unsere Positionen und unsere Bewertung der Situation noch einmal klarzustellen und vor allem unserem Unmut über die mangelhafte Kommunikation der offiziellen Stellen deutlich Ausdruck zu verleihen, beschlossen wir, einen kurzfristig vorbereiteten, dritten offenen Brief entsprechenden Inhalts an den Schulsenat zu richten. Das Schreiben haben wir dann dort und in Kopie bei der Schulaufsicht durch zwei Delegationen überbracht. Mit der Schulaufsicht kam es in dem Zuge auch zu einem halbstündigen Gespräch.

Vorschläge für nächste Schritte:

  • Informationsveranstaltung und Erfahrungsaustausch mit Eltern benachbarter Schulen
  • ???

Aufruf zum Protestspaziergang

#BER – Berliner Eltern reichts

Wir rufen Euch Eltern auf, gemeinsam mit Euren Kindern einen Protestspaziergang zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zu machen. Wir sind der Meinung:

Jetzt ist Schluß mit lustig.

Nachdem sich nach unserem offenen Brief an die Schulverwaltung und die Petition ans Abgeordnetenhaus nichts an unserer Betreuungssituation verändert hat, wollen wir dem Senat einen Besuch abstatten und persönlich auf unser Anliegen aufmerksam machen.

Treffpunkt:

14. März 2013, um 8 Uhr 15

 + + + AUFGRUND DER NEUEN LAGE ERST IM ELTERNCAFE!

vor der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Bernhard-Weiß-Str. 6
10178 Berlin-Mitte

Von dort gehen wir noch zum Roten Rathaus. Bringt bitte Trillerpfeifen oder andere „Krachmacher“ mit, damit wir schön laut auf uns aufmerksam machen können.

Für Eltern, die selbst nicht mitkommen können, aber gern ihr Kind mitschicken wollen: Sicherlich sind genügend Eltern dabei, so dass Eure Kinder bei anderen vertrauten Eltern mitgehen kann. Aber bitte gebt dann Euren Kindern eine schriftliche Erlaubnis mit.

Für Eltern, die ihre Kinder nicht gehen lassen wollen, findet natürlich der Schulbetrieb und die Betreuung ganz regulär statt.

Die Elternvertreter der Rosa-Park-Grundschule

 
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