BASTA > Manifest <

Basta Manifest für heute

1. Hallo, wir sind die vom EzB Basta.

Das EzB Basta ist ein offenes Plenum für alle Frauen und Männern, die sich an der Verankerung des Teffs für Erwerbslose und Prekäre, Menschen die im Stadtteil Wedding beteiligen wollen. Wir sind auch eine Sozialberatung.

2. unsere Beratungstage:

Der eine ist am Mittwoch von 10-13. Danach gibt es ein Mittagessen von 13 bis 14 Uhr Uhr. Das Essen ist umsonst, Spenden aber erwünscht.

Am Donnerstag ist die Beratungszeit von 15-18 Uhr und anschließend öffnet der Infoladen der Schererstraße 8 in 13347 Berlin. Wir freuen uns auf dich und dich...

3. Wie sind wir zu erreichen?

Einmal die Woche treffen, sehen, sprechen wir uns auf dem Plenum. Das ist immer am Montag ab 19 Uhr und bei unseren Schulungs-und Beratungstreffen. Willst du von uns beraten und begleitet werden dann komme bitte persönlich vorbei. Wir begleiten zum Jobcenter Mitte, Pankow oder Reinickendorf, Kreuzberg/Friedrichshain.Für die anderen Stadtteile wirst du sicher andere unabhängige Sozailberatungen finden. Wer mag kann unsere Homepage anschauen: basta-ezb@riseup.net. Und unsere Kontaktadresse für Freunde/Freundinen und Bündnispartner_innen lautet:

4. Die Grundsätze unserer Sozialberatung:

  • Unsere Beratung ist offene & parteiliche Beratung und immer im Einverständnis mit den Ratsuchenden, nie mit dem Amt!
  • Wie bekomme ich mindestens das (Geld / Leistung), was mir rechtlich zusteht – oder das, was ich dem Amt sonst wie ‚entlocken kann?
  • Wichtige Fragestellung: Wie kann ich Ämterschikanen abwehren, die mir meinen ohnehin nicht leichten Alltag schwer machen? (sich nicht klein kriegen lassen
  • Ergebnisoffene Beratung heißt: ob z.B. die Teilnahme an Maßnahmen durchgesetzt oder abgewehrt werden soll, entscheiden die Ratsuchenden; parteiische Beratung heißt für uns, dass wir in beiden Fällen dahingehend helfen, das Ziel zu erreichen.

In unserer Sozialberatung gibt es kein Beratungskonzept zur Arbeitsaufnahme oder Maßnahmeteilnahme um jeden Preis. Diese Maßnahmen unterstellen, die Leute seien zu unwillig oder unfähig, Initiative zu ergreifen und das Richtige für sich zu finden. Weiter unterstellen diese, es gäbe genügend Arbeitsplätze von denen Mensch leben kann.

5. Gehört EzB Basta zu einer Organisation oder Partei?

Definitiv nein. . Unsere Arbeit verstehen wir als eine quasi gewerkschaftliche Basisarbeit. Die Vielfältigkeit der bei Basta beteiligten Akteure bedeutet jede/r bringt seine/ihre Vorstellungen mit und stellt seine oder ihre Erfahrungen und Kenntnisse zur Verfügung, um das Zentrum stärker zu machen. EzB Basta ist unabhängig und frei in der Frage von Kooperationen und gegenseitiger Unterstützung.

6. Wir haben mit weiteren selbstorganisierten Zusammenhängen in Berlin und überregional zu tun.

Selbstverständlich gibt es Berührungspunkte mit Gruppen, die die Ziele und das Selbstverständnis vom EzB Basta weitgehend teilen. Derzeit sind wir vertreten im Bündnis „EFA" (europäisches Fürsorgeabkommen), haben einen Vertreter beim Treffen der Berliner Krisenprotesten, mischen mit bei "Hände weg vom Wedding". Ab und an machen wir Schulungen mit der KOS, dem Tacheles Wuppertal,der Also Oldenburg. Wir halten Kontakt zur Berliner Mietergemeinschaft, dem SBB Land Brandenburg, der Also Oldenburg, der Berliner Kampagne gegen Hartz IV und Freund_inenn aus der Lunte. Auch sind einige von uns noch anderweitig engagiert. Das kann in politischen Auseinandersetzungen nicht anders sein und ist oft auch notwendig um Ziele durchsetzen zu können.

7. Gibt es bei euch Funktionäre, bzw. eine Hierarchie?

Nein. Das Plenum am Montag agiert und entscheidet im Konsens mit jeweils den Menschen, die zum gegebenen Zeitpunkt in und mit uns aktiv sind. Entscheidungsprozesse werden mit größtmöglicher Transparenz dokumentiert, unsere Ergebnisse vom Plenum werden immer im Ergebnis festgehalten.

8. Wie finanziert sich das EzB- Basta?

Ausschließlich über Spenden, Stiftungen und privat eingebrachte Gelder der Aktivisten und Aktivistinnen. Um aktionsfähig zu bleiben, sind wir natürlich auf Mittel angewiesen. Wer uns finanziell oder ggf. auch mit Sachleistungen unterstützen möchte, kann gerne spenden.

9. Was erwarten und erhoffen wir?

Kollektive Handlungsfähigkeit- Verteidigung und die Verbesserung von Lebensbedingungen - Fremdbestimmung entgegenwirken. In der Beratung, in unserer Öffentlichkeitsarbeit und in unseren Kampagnen wollen wir uns gegen extensive Meldepflicht, schikanösen Bewerbungszwang, Einschränkung der Berufswahlfreiheit, Pflichtarbeit und Arbeitspflicht wenden. Im Vordergrund stehen für uns die Forderung nach ausreichender Existenzsicherung und eine Sanktionsfreiheit für alle. Sie ist unter den gegebenen Bedingungen die Grundvoraussetzung für alles weitere, was Arbeitslose und Arme betreffen könnte.

 
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