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+!Telefonica
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+ Georg-Brauchle-Ring 23-25
+80922 München
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+Telefon:
+ 089 / 244 2
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+* http://www.sozialticker.com/gewerkschafter-fuer-bedingungsloses-grundeinkommen_20090615.html
+* https://www.xing.com/net/bge/chance-oder-utopie-375264/gewerkschafter-fur-bedingungsloses-grundeinkommen-27926098/ Michael Ilgner
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+Ines Eck: http://community.zeit.de/user/existenzgeld/beitrag/2009/08/17/gewerkschafter-f%C3%BCr-recht-auf-bedingungsloses-grundeinkommen
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+http://www.anwaelte-gegen-hartz4.de/gewerkschaft_grundeinkommen.php
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+Alexander Spieß:
+Gewerkschaftsgrün
+ver.di b100
+ig metall
+Der #Feminismus läuft Gefahr, Frauen in die gleiche Scheiße zu reiten, in der Männer schon sitzen. @antjeschrupp http://bit.ly/hF1x5v
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+Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Im Einladungstext http://interkomm.so36.net/frame.php zu ihrem bevorstehenden monatlichen roten Abend dementieren die Internationalen Kommunisten ihre Rückwärtsgewandtheit in dieser überaus spannenden Frage, allein schon das Plakat zum Abend aber spricht da eine andere Sprache: Ja, so hätte die Orthodoxie der 1970er sie gerne gehabt, die Frau, harmonisch klassenkämpferisch integriert in ihr - schon damals stark angejahrtes - Mogenröte-Weltbild. So pflegeleicht waren sie aber nun mal nicht, die Emanzen. Eher traumatisierend, für die Männer. Aber als ob es 42 Jahre neuen Feminismus einfach nicht gegeben hätte, die zeitlose, lapidare Feststellung "Frauenkampf heißt Klassenkampf" verbunden mit der schon etwas unfassbaren Aufforderung "Frauen zurück auf die Barrikaden".
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+Die Internationalen Kommunisten wollen am Mittwoch mit der feministischen Theoretikerin Tove Soiland unter anderem diskutieren, warum marxistische Ansätze in der feministischen Debatte marginalisiert wurden. Diese Frage übrigens wurde auf Twitter bereits kurz, bündig und lebensnah so beantwortet: Wie du mir, so ich dir, nämlich "weil feministische Ansätze in der marxistischen Debatte vollkommen ignoriert wurden" http://twitter.com/#!/MacBatch/status/54990221313445888
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+Sollte am Abend selbst mit ähnlicher Direktheit zur Beantwortung gestellter Fragen geschritten werden, könnten sich die Interkomm's in ihrer schon wieder Respekt erheischenden Verkehrtheit am Ende noch verdient machen um die emanzipatorische Sache, wenn nämlich die letzlich von ihnen erhobene Forderung "Frauen, zurück zum Hauptwiderspruch!" ebenso vom Kopf auf die Füsse gestellt wird: "Männer, vorwärts zum Nebenwiderspruch!"
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+Aber selbst wenn es nicht zum Äußersten kommt: Es verspricht ein unterhaltsamer Politabend zu werden.
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+Queer, flexibel, erfolgreich.
+Haben dekonstruktivistische Ansätze den Feminismus entwaffnet?
+Roter Abend: Mittwoch, 06. April 2011 ab 20 Uhr im Stadtteilladen Zielona Gora, Grünberger Str. 73, Berlin-Friedrichshain.
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+ könnte doch mal wieder ein Sternstündchen werden:
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+[http://interkomm.so36.net/archiv/2011-04-06/2011-04-06.jpg]
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+Frauen zurück auf die Barrikaden -
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+http://interkomm.so36.net/
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+Tove Soiland: "Dekonstruktive Ansätze haben den Feminismus entwaffnet.
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+Die Sehnsucht nach dem feministischen Hauptwiderspruch - Eine Antwort auf Tove Soiland
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+http://www.akweb.de/ak_s/ak559/49.htm
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+http://maedchenblog.blogsport.de/2010/07/14/undoing-oder-re-doing-gender/
+bezieht sich auf: Tove Soiland: [‚Gender’: Kontingente theoretische Grundlagen und ihre politischen Implikationen|http://web.fu-berlin.de/gpo/pdf/soiland/soiland.pdf] Dez. 2009
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+----
+begrüße sehr euren Versuch...
+> nach einem erbitterten Streit den Sand aus den Kleidern (zu) schütteln und uns unserer
+
+Verbundenheit im Ziel eines bedingungslosen Grundeinkommen (zu) versichern
+... und möchte ihn mit meiner Antwort unterstützen.
+
+Die von dir gewählte Sandkisten-Metapher finde ich in mehrfacher Hinsicht sehr passend.
+
+Die Sandkiste passt gut zum prospektiven Charakter des bGE, und in dem wir unsere
+
+Auseinandersetzungen als kindlich markieren, können wir uns vielleicht gemeinsam als
+
+unvollkommen und lernfähig begreifen und dem Ganzen einiges an Verbissenheit nehmen. Ich
+
+werde versuchen, sie im Sinne einer gelassenen inhaltlichen Diskussion hier und da mal
+
+produktiv anzuwenden.
+
+Ich argumentiere im Weiteren - für diesmal - erklärtermaßen noch mal aus der kindlichen
+
+Sandkisten-Innensicht und werfe auch hier und da nochmal mit Sand...
+
+Das impliziert allerdings schon mal meine Generalkritik deines Versuchs: Er kokettiert rhetorisch mit der Position des Erwachsenen, der von außen (genau: vom Sandkistenrand) das heftige kindliche Treiben in der Sandkiste befrieden will, bleibst aber meiner Meinung tatsächlich noch einer der Streithähne in der Sandkiste. Was aber ok ist...
+
+> Manchmal müssen wir Erwachsenen spielen dürfen wie Kinder und im Sandkasten so tun dürfen, als könnten sie an einem Nachmittag eine ganze Stadt neu bauen.
+
+Nun, die Bewegung für ein Grundeinkommen *tut* nicht nur so als könne sie an einem Nachmittag eine ganze Stadt neu bauen. Sie tut es *tatsächlich*, denn genau das ist es, was wir mit dem Zukunftskonzept des Grundeinkommens tun: Den Entwurf eines zukünftigen Gesellschaftsvertrages im Sandkasten unserer Debatten modellieren. Hinweise darauf, daß wir doch irgendeinem "Gesetzgeber" nicht vorgreifen dürften, gehen deshalb fehl.
+
+Was du über die Steuerpolitik schreibst, ließe sich gleichermaßen auf das bGE anwenden:
+Über das bGE zu diskutieren, ohne über den Weg zur Durchsetzung zu reden, ist ein Streit
+
+darum, wer denn die schönste Burg gebaut hat.
+
+Ungenau: Wir können und sollten durchaus auch unabhängig von der Umsetzung darum streiten, *welches* die schönste Burg ist. Wer sie gebaut hat, sollte dagegen doch völlig egal sein, oder? Du mixt da unversehens das Problem der Architekten-Eitelkeiten rein, also die
+
+Unfähigkeit, vor der Schönheit eines konkurrierenden Entwurfs den Hut zu ziehen. Gunter hat hier kürzlich zumindest angedeutet, das das auch anders geht (Auch wenn er das immer
+noch nicht ausgeführt hat, der Schlawiner ;<:))
+
+Nebenbei: Die Konsumsteuer-Burg finde ich ja gerade deswegen so schön, weil sie politisch, zwecks der Durchsetzung (sic!) ein Klassenbündnis zwischen Geringverdienenden,
+
+Grundversorgungsindustrie und modernem Kleinunternehmertum begründen könnte und das auch
+
+noch gegen jenen Bereich, dessen Kerngeschäft doch wohl zweifelsohne die
+
+Herrschaftsausübung ist: Die Verwaltung, der größte Zeitdieb unserer Zeit, neben dem Internet.
+
+Ja, in der Tat, es geht
+> bei dem Streit um Götz Werner und sein Steuerkonzept nicht nur um
+Steuerpolitik, sondern um grundsätzliche Fragen...
+
+Aber um welche?
+Den Umgang mit Solidarität beantwortet doch das bGE schon selbst ganz trocken, in dem es verfügt, daß die gut Hälfte des lfd. ökonomischen Outputs (abzgl. Investititionsgüter) vergesellschaftet und zur Befriedigung der Grundbedürfnisse zu gleichen Teilen an alle
+
+ausgegeben wird, ganz unabhängig davon, wie man daß praktisch (u.a. steuer- oder
+
+Geld-technisch) nun darstellt.
+
+Solidarität scheidet also aus.
+
+Und Privilegien, also Vorrechte von Standes wegen?
+Das Vorsteuerprivileg von Unternehmen?
+Was noch?
+Das bleibt mir noch erläuterungsbedürftig.
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+----
 Christine Görn studiert an der Humboldt Universität in Berlin Musikwissenschaften, Medienwissenschaften und Gender Studies und beschäftigt sich schon seit längerem mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen. Hier diskutiert sie die möglichen Chancen und Risiken des Konzepts aus feministischer Sicht.
 
 Was geschieht mit der Gesellschaft und den in ihr lebenden Menschen, wenn jede und jeder ohne Bedingung ein Existenz sicherndes Einkommen erhält? Welche Möglichkeiten eröffnen sich für feministische Anliegen und wo sollte das Konzept kritisch hinterfragt werden?